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Unser Ausflug ins KKW: Ein Erlebnis voller Staunen statt Unterricht

Unser Ausflug ins KKW: Ein Erlebnis voller Staunen statt Unterricht

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Wir haben Ende November unseren Ausflug in das KKW Leipzig absolviert – diesmal mit ganz vielen Kindern und ganz viel Spaß! Traumfabrik war das diesmalige Motto und der Name lieferte keine leeren Versprechen! Auch wenn ich den Ablauf schon kannte, war das ein richtiges Abenteuer für mich. Es ist unglaublich schön, diese Reise mit einer Gruppe neugieriger Kinder zu machen und dabei auch noch Englisch zu lernen.

Was solch ein Ausflug bringt? Wir sitzen nicht da und pauken die Wörter auf Englisch. Das machen wir so oder so nicht, aber bei unseren Ausflügen erst recht! Es ist kein klassischer Unterricht – es ist ein Erlebnis! Kinder begegnen der Sprache ungezwungen, außerschulisch und mit jeder Menge Begeisterung. Zudem interagieren Kinder mit Kindern aus anderen Gruppen: Solche Interaktionen machen Kindern Mut und sind super wichtig für die geistige Entwicklung.

Die Stimmung war bei dem Ausflug herrlich. Die Kinder waren kleine Entdecker, die sich in Ruhe Zeit nahmen, etwas auszuprobieren, aber gleichzeitig voller Energie durch die Räume liefen, tanzten, staunten und sich von der Magie der Umgebung tragen ließen. Ich liebe diese Mischung aus Fokus und wildem Kinderleben – beides darf nebeneinander existieren und beides ist wertvoll. Genau so wollen wir das bei Happy Fox haben: Kinder sollten Kinder sein dürfen.

Besonders beliebt war gleich der erste Spiegelraum. Kaum haben wir begonnen, waren die Kinder kaum noch „abzuzwicken“ für den nächsten Raum. Sie haben sich gleich bequem gemacht und die Show beobachtet. Viele Kinder sind später noch einmal hineingegangen, einfach weil es so viel Spaß gemacht hat, in eine magische Welt einzutauchen. Auch der Winter-Wonderland-Raum und die interaktiven Wände haben es ihnen sehr angetan – das habe ich bis zum Schluss immer wieder gehört.

Ich weiß, dass Kinder sich in solch einer Umgebung recht zügig öffnen, aber dieses Mal ging es wirklich erstaunlich schnell. Die Neugier war sofort da, überall. Besonders im Leinwand-Raum, in dem wir digital mit Farben auf die Wand malen konnten. Plötzlich riefen mir alle Kinder die Farben auf Englisch zu – non-stop. Sogar die Kinder, bei denen Eltern vorher gesagt hatten, dass sie eigentlich noch gar kein Englisch können. Genau solche Momente zeigen mir immer wieder, wie viel Potenzial entsteht, wenn Lernen natürlich und ohne Druck geschieht.

Mein persönliches Highlight kam mitten drin. Wir betraten die große Halle, in der über uns Sterne leuchteten und eine riesige Sternschnuppe durch den Raum zog – und plötzlich hörte ich ein kollektives, vollkommen synchrones „Woooooooaah!“. Dieses gemeinsame Staunen, dieses pure, gleichzeitig ausgesprochene Wunder, das war einer dieser Momente, die ich am liebsten einrahmen würde. Es ist faszinierend, wie Kinder, egal aus welcher Gruppe sie kommen oder wie gut sie sich kennen, in solchen Augenblicken zu einem einzigen, großen „Wir“ werden.

Und dann gibt es diese kleinen Momente, die mir als Lehrerin besonders im Gedächtnis bleiben. Zum Beispiel als ein Vater kam, um seine Tochter abzuholen. Sie seufzte erst mal tief – nicht, weil sie nicht den Papa sehen wollte, sondern weil sie unbedingt noch ein bisschen toben und entdecken wollte. Sie fragte sofort, ob sie noch eine kurze Runde machen darf. Und natürlich durfte sie (an der Stelle danke ich dem Papa für sein Verständnis!). Solche Augenblicke zeigen sofort, dass der Ausflug etwas in ihnen ausgelöst hat. Dass sie sich wohlgefühlt haben. Dass sie gerne länger geblieben wären. Und das ist für mich ein wunderbares Zeichen. Jedes Mal, wenn ich so etwas erlebe, bin ich gerührt und fühle mich enorm dankbar, dass ich ein Teil davon sein darf, dass ich diesen Job habe, dass ich mich zu Happy Fox, zur Pädagogik aber auch zum Neu-Erfinden-bestehender-Konzepte gekommen bin.

Für mich persönlich ist so ein Tag immer eine Mischung aus Aufregung und Freude. Ich möchte, dass die Kinder sich wohl und sicher fühlen, dass sie Spaß haben, dass sie sich trauen, Neues auszuprobieren. Viele der Kinder unterrichte ich gar nicht selbst (das macht mein liebevolles Team!), also bin ich für einige ein völlig neues Gesicht. Deshalb mache ich mir vorher viele Gedanken – wie ich ihnen begegne, wie ich sie auffange, wie ich ihnen ein gutes Gefühl gebe. Aber sobald wir drin sind und ich sehe, wie sie loslassen, wie sie lachen, wie sie rennen und entdecken, bin ich selbst wieder wie ein großes kleines Kind. Ich hüpfe mit, ich staune mit – selbst wenn ich die Räume schon kenne. Das Gefühl wird einfach nicht alt.

Ich finde es außerdem unglaublich wertvoll, dass Eltern ihren Kindern solche Erlebnisse ermöglichen. Ein Ausflug ist nicht selbstverständlich. Manche nehmen sich frei, manche organisieren Fahrzeiten um, andere legen lange Wege zurück. Ich sehe das, und ich weiß es sehr zu schätzen.

Mein Kopf ist ständig voller Ideen: Wie kann ich das Lernen noch kinngerechter, interessanter, spannender, leichter und ganzheitlicher machen? Genau solche Freiräume ermöglichen so einiges. Wir waren schon im Wildpark, wir waren spazieren, wir entdeckten den Botanischen Garten, haben einige Ausflüge ins KKW absolviert und noch vieles ist in Planung. Solche Ausflüge sind besonders wertvoll für unsere Lernen!

Und genau deshalb werden wir weiterhin solche Ausflüge machen.
Weil Lernen manchmal am besten funktioniert, wenn man es gar nicht als Lernen erkennt.
Weil Kinder strahlen dürfen.
Weil sie sich ausprobieren dürfen.
Weil Englisch lebendig wird, wenn man es mitten im Staunen benutzt.

Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal – und die Kinder bestimmt auch.

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